Gitlab 10.8 ist da. Es bringt Neuerungen in Sachen Release-Automation und Security mit und öffnet mit Push Mirroring ein populäres Bezahl-Feature.
Inkrementelle Rollouts erlauben es laut Ankündigung, neuen Code nur an eine bestimmte Gruppe von Nutzern auszurollen, die dann als Versuchskaninchen für neue Features her hält. Entwickler schicken die Änderungen dann nur an bestimmte Pods (10, 25 oder 50 Prozent) in einem Kubernetes-Setup und müssen dann notfalls Änderungen auch nur bei diesen Nutzern zurückfahren. Aktivieren lässt sich das über die Umgebungsvariable “INCREMENTAL_ROLLOUT_ENABLED”.
Eine Funktion namens Push Mirroring haben die Gitlab-Entwickler zudem unter eine offene Lizenz gestellt, bislang war es ein Bezahl-Feature. Dank diesem dürfen freischaffende Programmierer ihr lokales Repository nun in Gitlab-Instanzen des Teams spiegeln, mit dem sie arbeiten. Entwickler, die von anderen Git-basierten Anbietern kommen, erleichtert das neue Feature die Migration. Mit der Öffnung versuche man nicht nur, das Gleichgewicht an freien und Bezahlfeatures zu halten und Gitlab populärer zu machen, sondern wolle auch mehr Nutzer dazu ermutigen, sich in der Open-Source-Entwicklung zu beteiligen.
Nicht zuletzt vereinfacht die Version 10.8 den Umgang mit Schwachstellen. Interaktive Security Reports erlauben es, direkt es dem Report heraus Änderungen an den entsprechenden Stellen im Code vorzunehmen, diesen also zu reparieren oder als falsche Positive zu schließen. Das Feature ist noch im Alpha-Stadium und beschleunige für die Entwickler die Arbeit am Code. Herunterladen lässt sich Gitlab 10.8 über die Webseite des Projekts.






