Um Git ist mittlerweile ein ganzes Universum an Diensten und Tools entstanden. Von Gitbooks Editor gibt es nun eine neue Version 4.1.0, Github kündigte ebenfalls Neuerungen an und zwar in Sachen Authentifizierung und große Dateien.
LFS steht für Large File Storage, der Sinn der Git-Erweiterung, die nun Version 1.0 erreicht hat, ist leicht zu erraten. Es löst das Problem, große Binärdateien zu speichern und zu versionieren. Dabei speichert Git LFS die Dateien selbst auf Githubs Servern, im Git landet lediglich ein Textzeiger auf diese Dateien. Details zur aktuellen Version liefert die Projektseite.
Um die User Account besser zu sichern, unterstützt Github nun zudem das Authentifizierungsverfahren Fido Universal 2nd Factor (kurz U2F). Fido steht für Fast Identity Online, das Verfahren soll gegen Phishing und MITM-Attacken schützen. Github ermutigt Entwickler, es in die eigenen Apps zu integrieren. Treiber oder spezielle Clientsoftware benötigt U2F nicht, es sei in Plattformen und Browser integriert. Allerdings brauchen Nutzer einen Hardware Key, ein Video zeigt, wie das Verfahren funktioniert, mehr zum Fido-U2F-Standard gibt es hier.
Nicht zuletzt kündigt Gitbook, eine neue Version 4.1.0 seines kostenlosen Editors an. Der erlaubt es, mit Hilfe von Git eigene Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Ähnlich wie Github, lassen sich Open-Source-Dokumentationen kostenlos verfassen und veröffentlichen, professionelle Autoren und Autorenteams sollen eine monatliche Gebühr zahlen. Die neue Iteration des Editors beherrscht Tex-Highlighting, modifizierbare Keyboard-Kürzel, ein Kontextmenü, und verschiedene Bugfixes und Verbesserungen. Wer den Editor testen möchte, wird hier fündig.






