Git 2.1.0 ist erschienen und bringt neue Optionen zum Zeitmanagement, für Multicore-Systeme und zur Signaturbehandlung mit.
So erlaubt es Git dank der standardmäßig aktivierten Option “core.preloadindex” nun, auf modernen Systemen mehrere Kerne zu verwenden. Fehlermeldungen von Webservern, die über HTTP ankommen, wertet es besser aus. Das Kommando “git commit” erhält einige zusätzliche Datumsoptionen, so etwa “–date=now”, während “git svn” neuerdings mit schlecht formatierten Datumsformaten zurecht kommt, die aus kaputten Subversion-Implementierungen stammen.
Der Befehl “git grep” funktioniert dank einer Anpassung der Konfigurationsvariable “grep.fullname” so, dass er “–full-name” als Standard verwendet, was bei einigen Skripten für Regressionen sorgen könnte. Über “git replace –edit” lassen sich existierende Objekte ersetzen, indem der Admin diese bearbeitet, die Option “–graft” erlaubt es, die Parents eines Commits neu zu schreiben.
Nicht zuletzt wird “less” nun mit den Optionen “FRX” und nicht mehr “FRSX” aufgerufen, weil die S-Option eine Frage des persönlichen Geschmacks sei, die anderen drei Optionen aber wichtig. Das neue “git verify-commit”-Kommando prüft GPG-Signaturen in unterschriebenen Commits und kopiert dabei das Vorgehen von “git verify-tag” beim Überprüfen unterschriebener Tags.
Weitere Detailänderungen verrät der entsprechende Eintrag auf der Kernel-Mailingliste, Quellcodearchive lassen sich auf Kernel.org finden.




