Gimp wechselt auf Gitlab

Das Gimp-Projekt stellt seine Sourcecodeverwaltung zusammen mit der einiger Unterprojekte auf Gitlab um, entsprechend ändern sich ein paar Adressen. Die Vorteile für Entwickler und Nutzer erklärt ein Blogpost.

Laut der Mitteilung im Gimp-Blog sind neben Gimp selbst auch die Bibliotheken Gegl und Babl Teil des Umzugs. Der Entwickler Alexandre Prokoudine erklärt zudem, warum neben Entwicklern auch Nutzer von den Änderungen profitieren.

Vor allem Bug Reports lassen sich mit Gitlab leichter verfassen. Die Gimp-Entwickler steuern dabei Templates für Fehlermeldungen und Feature-Anfragen bei. Entwickler können die neuen Repositories einfach forken, Dinge ändern und dann Merge Requests senden.

Eine Einschränkung nennt das Blog in diesem Fall: Merge Requests akzeptiert das Projekt aktuell nur, wenn sich diese schnell weiterleiten lassen, wozu der Entwickler einen Rebase seines Forks auf dem Master Branch vornehmen muss. Umfassendere Merge Requests für Gimp 2.10 prüft das Projekt noch.

Auch eine kleine Neuerung an Gimp erwähnt Prokoudine an dieser Stelle: die Software startet nun deutlich schneller, weil sie Fonts asynchron lädt. Wer gleich nach dem Start mit dem Text-Werkzeug einen bestimmten Font nutzen möchte, muss also unter Umständen etwas warten, wie ein in den Blogpost eingebettetes Video zeigt. Alle anderen Nutzer sollten aber von dem schnelleren Start profitieren.

Zu finden ist der Quellcode von Gimp, Gegl und Babl neuerdings unter:

* https://gitlab.gnome.org/GNOME/gimp
* https://gitlab.gnome.org/GNOME/gegl
* https://gitlab.gnome.org/GNOME/babl

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