Gimp 2.9.6 mit neuen Features und Bugfixes

Nach einem Jahr Entwicklungszeit haben die Macher des freien Bildbearbeitungsprogramms Gimp eine neue Version veröffentlicht, in die rund 200 Bugfixes und viele Verbesserungen nebst neuen Funktionen integriert sind.

Die Entwickler wagen sich, wenn auch vorerst als experimentell bezeichnet, an das Multithrerading unter GEGL. Die Grafikbibliothek nutze dann soviele Cores wie vorhanden, heißt es in der Ankündigung. Es sei ihnen bewusst, dass Gimp bei der Nutzung mehrerer Cores abstürzen könne, so die Entwickler, sie gingen das Risiko aber ein, um möglichst viele Bugreports zu bekommen, die zur Verbesserung führen sollen. Gimp 2.10, das nächste große Release solle das Multithreading beherrschen. Das Multithreading lässt sich abschalten, damit nur ein Core genutzt wird, lassen die Macher in der Ankündigung wissen.

Die Zahl der Threads lässt sich auf einen reduzieren. Quelle: Gimp

Die Zahl der Threads lässt sich auf einen reduzieren. Quelle: Gimp

Obwohl der HI-DPI-Support erst eingeführt werden soll, wenn Gimp auf eine neue Gtk-Version gebracht wurde, sei es nun möglich, bei hochauflösenden Displays die Icon-Größe zu ändern. Weitere Änderungen im Nutzerinterface soll die Arbeit erleichtern, etwa die Einführung von Color-Tags.

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