Das GNU Image Manipulation Program (Gimp) ist in Version 2.10 erscheinen. Neben vielen Neuerungen haben sich die Entwickler in der rund sechs Jahre dauernden Entwicklungszeit besonders auf die Umstellung auf die Image Processing Engine GEGL konzentriert.
Sichtbare Änderung für Nutzer des neuen Gimp 2.10 ist das dunkle Theme dieser Version des Bildbearbeitungsprogramms. Zudem sind die Symbole der Werkzeuge standardmäßig eingeblendet. Mit dem abdunkeln der Werkzeugumgebung wollen die Entwickler den Fokus auf den zu bearbeitenden Content legen.
Für das Nutzerinterface gibt es nun vier auswählbare Themes (Dark, Grey, Light und System). Zudem sind die Icons in vier Größen wählbar. Das diene auch des besseren Look des Programms bei hochauflösenden Monitoren. Das Programm versuche, die richtige Größe der Icons für die Hardware zu ermitteln, das Ergebnis lasse sich aber vom Nutzer ändern.

Neues Auswahltool für feine Elemente wie Haare in Gimp 2.10. Quelle: Gimp
Die Integration von der Renderingengine GEGL , die mit Gimp 2.6 begonnen hat, ist nun für alle Tile-Operationnen abgeschlossen. GEGL biete Farbtiefen bis 32-Bit pro Kanal und nutze auch den linearen RGB-Farbraum. Der Nutzer könne einstellen, welchen RGB-Farbraum er im Histogramm-Dock sehen will, linear oder perceptual. Zudem werde Multithreading möglich, teilen die Entwickler mit. Unter den weiteren Neuerungen, die in der Ankündigung beschrieben sind, findet sich auch ein Auswahltool für feine Strukturen, etwa Haare.



