Das Gentoo-Projekt hat angekündigt, die auf den Grsecurity-Patches basierenden Hardened Kernel-Sourcen sukzessive bis zum September zu entfernen.
Die Entscheidung sei gefallen, nachdem die Grsecurity-Entwickler angekündigt haben, nur noch beschränkten Zugang zu den Patches zu gewähren. Das Gentoo-Team sei damit nicht mehr in der Lage, ein regelmäßiges Patchen zu gewährleisten. Ab 27. August werden man die Hardened-Sources deshalb nicht mehr anbieten und sie Ende September aus den Repositories entfernen. Die Empfehlung laute das, Sys-Kernel-Gentoo-Sources zu verwenden. Sollten die Grsecdurity-Macher sich entscheiden, die Patches wieder öffentlich zugänglich zu machen, werde man sie auch wieder einbinden, so die Gentoo-Entwickler. Der Support für SELinux und Userspace-Hardening sei davon nicht betroffen. Der entsprechende Beitrag von Gentoo nennt weitere Details, auch für Nutzer, die den gehärteten Kernel 4.9 weiter verwenden wollen.


