
Wer das nötige Kleingeld für einen Tesl S hat, kann nun auch Gentoo auf dem IVI-System installieren. (Quelle: http://www.su-tesla.space)
Eine offenbar gut betuchte Linux-Nutzerin hat Gentoo-Linux in einem Chroot auf dem IVI-System (In-vehicle Infotainment) ihres Tesla S installiert.
Die Nutzerin mit dem Pseudonym Hemera beschreibt ihre Fortschritte in einem Blogeintrag. Sie betont, dass sie nicht das Tegra OS von Tesla überschrieben habe, sondern Gentoo in einer Chroot-Umgebung betreibe. Es sei ein Gentoo für ARM, das sie mit einer “qemu-user”-Chroot-Umgebung crosskompiliert habe.
Schon allein das Kompilieren habe 5 Tage gedauert. Sie habe insgesamt zwei Wochen gebraucht, um die Software zu installieren und ein paar Probleme mit Alsa, X.org und Nvidias Tegra-Treibern gehabt. Sie kämpfe noch mit den 3-D- und EGL-Support, auch Chromium lasse sich nicht kompilieren.

Wer das nötige Kleingeld für einen Tesl S hat, kann nun auch Gentoo auf dem IVI-System installieren. (Quelle: http://www.su-tesla.space)
Sound und Performance beim Abspielen von Filmen seien dennoch besser als erwartet, trotz EGL und einer schwierigen Codec-Situation. Als Desktop komme Xfce zum Einsatz, das ursprünglich verwendete Fluxbox sei ihr zu minimalistisch gewesen. Sie habe eine Reihe von Browsern probiert, aber Netsurf laufe noch am besten. Ein technischer Eintrag mit den Details soll folgen.
Sie habe sich zwei Monate auf den Tesla-Hack vorbereitet, erklärt sie in einem weiteren Blogeintrag. In ihm schildert sie, wie sie das Elektroauto zerlegt hat, um Root-Zugriff auf das IVI-System zu erhalten.





