Googles Chatbot Gemini soll sich nun an frühere Gespräche mit seinem Nutzer erinnern können und auf diese Weise Antworten geben, die besser auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten sind, besonders bei Empfehlungen.
Diese Form der Personalisiserung soll zunächst den Nutzern der Version Gemini 2.5 Pro angeboten werden, sofern sie älter als 18 Jahre sind und nicht in der EU, in Großbritannien oder der Schweiz leben. Google möchte das Feature später auch in anderen Versionen und für andere Länder öffnen. Der personalisierte Modus lässt sich bei Bedarf abschalten und zusätzlich gibt es ab sofort sogenannte temporäre Chats — das ist quasi der Inkognito-Modus für Gemini.
Bereits zuvor hatte Google versucht, kundenspezifische Anpassungen in Gemini zu integrieren und einen Modus angeboten, der sich auf den Google-Suchverlauf des Nutzers stützte, um die Antworten anzupassen. Die Funktion schien vielen Gemini-Nutzern nicht zu gefallen und so hat Google diesen Modus später fallen gelassen.
Zusammen mit dem neuen Feature ändert Google auch die Art und Weise, wie es mit Benutzerdaten umgeht. Ab dem 2. September verwendet es Auszüge aus Chats mitsamt eventuell hochgeladener Dateien, um seine KI zu trainieren. Wer das nicht will, muss die Option “Keep Activity” in den Einstellungen deaktivieren.






