Die Videospielkonsole Atari VCS soll mit einem angepassten Linux als Betriebssystem auf den Markt kommen und optisch an die gleichnamige Spielekonsole aus den 1970er-Jahren erinnern. Wie jedoch jetzt die Seite The Register berichtet, wurde der Hardware-Entwickler seit einem halben Jahr nicht bezahlt.
The Register zitiert dabei Rob Wyatt, dessen Firma Tin Giant im Auftrag von Atari die Hardware entwickeln sollte. Aufgrund der ausbleibenden Zahlungen habe die kleine Firma die entsprechenden Arbeiten eingestellt. Ob der von Atari ursprünglich angestrebte Veröffentlichungstermin Anfang 2020 eingehalten werden kann, bleibt offen.
Finanziert wurde die Entwicklung bereits 2018 über eine Crowdfuning-Aktion, bei der über 3 Millionen US-Dollar zusammenkamen. Die Konsole sollte einen leistungsstarken AMD-Prozessor erhalten, das Betriebssystem besteht aus einem angepassten Linux-System. Letztgenanntes soll offen für eigene Programme sein, auf der Konsole sollten Nutzer sogar eigene Distributionen starten können.




Ataric VCS ist bereits Monate hinter dem Zeitplan. Anfang dieser Woche wurde noch behauptet, dass Ende 2019 die ersten Konsolen für einen Auslieferungszeitpunkt Anfang 2020 rausgeschickt werden sollen. Dass Rob Wyatt, der in den Medium-Blogs von AtariVCS mehrmals als Heilsbringer dargestellt wurde, das Projekt verlassen hat, wird komplett verschwiegen. Gruselig.