Gartner sieht x86-Server im Aufwind

Die neuen Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Gartner sehen auf einem insgesamt recht schwachen Servermarkt x86-Maschinen im Aufwind.

Während im dritten Quartal 2013 die Zahl der ausgelieferten Server weltweit im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent gestiegen sei, wäre zugleich der Umsatz um 2,1 Prozent zurückgegangen, schreibt das Unternehmen. Für EMEA nahmen Umsatz und Verkaufszahlen für Server weiter ab, die Zahlen sinken bereits seit 9 Quartalen in Folge. In Westeuropa sackten die Umsatzzahlen um 4,8 Prozent ab, in Osteuropa um 13 Prozent.

Die Zahl der ausgelieferten x86-Server, auf denen häufig Linux läuft, stieg um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, der Umsatz legte um 4,4 Prozent zu. Anders sah es bei den Unix-Maschinen mit RISC- und Itanium-Prozessoren aus: 4,5 Prozent weniger Server wurden ausgeliefert, der Umsatz brach um 31 Prozent ein. Der Wechsel von Unix zu Linux ist zum Teil auch softwarebedingt, der Trend zeichnet sich bereits länger ab.

Auch HP verfolgt diese Strategie mindestens seit Mitte 2012. Die Firma verfügt laut Gartner aktuell mit 27,6 Prozent über den größten Marktanteil auf dem Servermarkt und setzte im dritten Quartal 2013 etwa 3,4 Milliarden US-Dollar um, im letzten Jahr war IBM noch Marktführer. Auch bei der Anzahl der verkauften Server (670 000 im 3. Quartal) steht HP an der Spitze und verzeichnet einen Zuwachs von 5.4 Prozent gegenüber 2012.

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