Freie Social-Network-Software Diaspora erreicht Version 0.5

Einen großen Sprung machen nach eigener Aussage die Entwickler der Social-Network-Software Diaspora, das nun in Version 0.5 vorliegt.

Anders als Facebook, Google Plus und Co. lässt sich die Open-Source-Software Diaspora auf verteilten Servern weltweit betreiben. Die neue Version bringt laut Blogeintrag Verbesserungen für Admins, das Benutzererlebnis, die Privatsphäre und die mobile Nutzung mit.

Admins sehen gemeldete Posts oder Kommentare nun im Report-Tab. Inaktive Accounts lassen sich nach einer bestimmten Zeit automatisch deaktivieren oder vom Admin sperren und entsperren. Die Nutzer dürfen sich über eine optimierte Kontaktseite freuen, auch die Profilseite wurde verbessert und aktualisiert sich nun ohne Reload. Die Entwickler haben die Benachrichtigungen optimiert, User können neuerdings bestimmen, ob sie Mitteilungen zu einem Post empfangen möchten oder nicht.

Auch die Privatsphäre will Diaspora besser schützen. Nicht öffentliche Posts tauchen auch in Mitteilungen nicht auf, User können ihre Profile, Posts und Kommentare im Json-Format sowie ihre hochgeladenen Fotos exportieren. Wahlweise lassen sich nach einem Upload die Exif-Daten der Fotos entfernen, die unter Umständen über den Entstehungsort Auskunft geben.

Die Plattform verwendet ansonsten neue Versionen von Ruby (2.1), Rails (4.2) und Sidekiq (3.3). Wer auf die neue Version aktualisieren möchte, sollte etwas Zeit einplanen, da Updates für die Datenbanken MySQL und Maria-DB anstehen, Hilfestellung liefert die Diaspora-Foundation. Der Quellcode zur neuen Release wartet auf Github.

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