FOSDEM 2013: Firefox-OS-Geräte, Systemd, freie Kommunikation

Gleich zwei Apps führten die FOSDEM-Besucher durch die unübersichtliche Vielzahl von Vorträgen und Räumen.

Auch am zweiten Tag hielt sich Lennart Poetterings Systemd in den FOSDEM-Tracks, doch dazu gesellten sich Hardware-Innovationen und viel Interessantes über neue und bewährte Projekte.

Die Tracks des zweiten FOSDEM-Tages waren breit gestreut: “Open Source Herausforderungen”, “Jenseits der Betriebssysteme”, Webentwicklung, Robotics und mehr standen auf der Tagesordnung der Veranstaltung mit ihren über 250 Vorträgen.

Gleich zwei Apps führten die FOSDEM-Besucher durch die unübersichtliche Vielzahl von Vorträgen und Räumen.

Gleich zwei Apps führten die FOSDEM-Besucher durch die unübersichtliche Vielzahl von Vorträgen und Räumen.

Neue Geräte gab’s beispielweise bei am Mozilla-Stand zu sehen, die Firefox-OS-Entwickler konnten mehrere Smartphones und Tablets mit dem Browser-Betriebssystem präsentieren. Etwas komplexer ist der kleine Roboter Nao, den Aldebaran Robotics in einem Vortrag vorstellte (das Linux-Magazin berichtete). Mehrere Vorträge drehten sich rund um das leidige Thema UEFI – teilweise gleichzeitig, was angesichts der vielen Veranstaltungen wohl unvermeidbar war. Da passt es gut, das die Kernelentwickler das Samsung-Problem einstweilig gelöst haben. Da hatte das simple Booten eines Linux-Systems Samsung-Notebooks mit UEFI vollständig lahmgelegt.

Systemd und Syslog-NG

Neben Lennart Poetterings Systemd-Rückblick (seine Sicht auf die letzten beiden Jahre Entwicklung des umstrittenen Projekts) fanden sich auch Urgesteine in den Tracks: So konnten die Syslog-NG-Entwickler zeigen, welchen Erfolg der Logging-Daemon auf unterschiedlichsten Systemen errungen hat. “Ein Install Base von 15 Millionen – das soll uns eine Distribution erst mal nachmachen”, erklärt stolz Peter Czanik, während er ein Amazon-Kindle zeigt. “Leider ist gerade auf solchen Geräten noch die uralte Version 1.6 im Einsatz, die ist die verbreitetste.”

Etwas antiquiert mutet die Freie Universität der Stadt Brüssel an, hier der Hörsaal Janson.

Etwas antiquiert mutet die Freie Universität der Stadt Brüssel an, hier der Hörsaal Janson.

Am Nachmittag traf sich der Haupttrack wieder im Hörsaal Paul Emile Janson, in dem zunächst eine Podiumsdiskussion rund um freie, sichere und dennoch angenehm zu bedienende Kommunikationstools stattfand. Da diskutierten Jabberentwickler, Wikitravel- und VoIP-Veteranen über die Frage ob und wie sich proprietäre und datenschutzrechtlich problematische Dienste wie Facebook, Twitter oder Skype durch freie Software ersetzen ließen.

Ärgernisse: Wie lassen sich Facebook, Twitter, Skype und Co ablösen?

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