Forscher stoßen auf schwere Sicherheitslücken in Robotern

Die amerikanische Sicherheitsfirma IOActive hat verschiedene Roboter verschiedener Hersteller untersucht und ist auf schwere, teils leicht ausnutzbare Sicherheitsmängel gestoßen.

Roboter sind heute allgegenwärtig: Beim Militär, im Handel, auf dem Bau, als digitale Assistenten an vielen Stellen im privaten und öffentlichen Leben. Forscher, die solche Roboter untersucht haben, fanden mehrere schwere Sicherheitsmängel in verschiedenen Kategorien wie unsicherer Kommunikation, fehlender oder fehlerhafter Autorisierung, schwacher Kryptografie oder Schwachstellen in Open-Source-Libraries und Frameworks.

Die Forscher unterstreichen, dass ein gehackter Roboter noch viel gefährlicher sein kann als ein gehackter Computer, weil er mit seinen Rädern und Greifwerkzeugen physische Schäden anrichten kann. Große Industrieroboter können so zu tödlichen Waffen werden. Außerdem steigen die Gefahren mit der Intelligenz der Roboter. Dazu kommt, dass es heute noch kaum Tools gibt, die Malware von Robotern wieder entfernen könnten. Der Roboter wäre im Falle einer Infektion also unter Umständen nur noch teurer Elektroschrott, der entsorgt werden könnte.

Die Forscher schlagen eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen vor, darunter die Absicherung der Herstellungskette, Verschlüsselung der Kommunikation und von Updates, die Möglichkeit eines Factory Resets oder regelmäßige Security Audits.

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