Mozilla bringt den hauseigenen Reality-Browser auf die VR-Geräte von HTC. Dazu haben beide auf der CES 2019 öffentlichkeitswirksam eine Partnerschaft geschlossen.
Der Reality-Browser läuft in der VR-Umgebung und ist für die Nutzung mit VR- und AR-Brillen ausgelegt. Mozilla hat sich früh mit den Themen VR und AR beschäftigt, Firefox Reality ist ein Ergebnis davon. Die HTC Vive gehört hingegen zu den Highend-Geräten im VR-Bereich und wird zusammen mit Valve, dem Anbieter von Steam, entwickelt.
Firefox soll künftig Vives Standardbrowser werden. Wer sich mit der Brille also VR-Inhalte und 360-Grad-Videos aus dem Web ansieht, verwendet dazu standardmäßig Firefox Reality. HTC verspricht sich davon mehr VR-Inhalte für seine Nutzer und eine bessere Integration des VR-Browsers in seine Hardware. Firefox dürfte andersrum auf mehr Nutzer für seinen Browser und Entwickler für VR-Inhalte hoffen. Laut der Ankündigung von Firefox habe man aufgrund des Feedbacks der Nutzer bereits zahlreiche Änderungen in den spezialisierten Browser eingebaut.
Neben der Webseite zeigt auch der Twitter-Feed des Projekts welche Möglichkeiten ein VR-Browser bietet und welche Herausforderungen in einer VR-Umgebung warten. So stellt sich den Entwicklern unter anderem die Frage, wie VR-Anwender am besten mit Formularen umgehen oder wie sie Einstellungen für Programme möglichst benutzerfreundlich ändern.






