Firefox 99 bringt GTK-Overlay-Scrollbars

Mozillas Webbrowser Firefox erscheint am 5. April in Version 99. Unter Linux bringt diese Version GTK-Overlay-Scrollbars mit und damit einen moderneren Look.

Die GTK-Overlay-Scrollbars sind standardmäßig dünner und werden größer wenn der Nutzer mit der Maus darüberfährt.  Damit lassen sie sich manuell mit dem Mauszeiger ziehen. Erfolgt keine Bewegung verschwinden die Scrollbars außerdem nach einer Sekunde wieder. Die neue Funktion ist derzeit nicht standardmäßig aktiviert. Der Anwender muss deshalb in der “about:config” nach der Option “widget.gtk.overlay-scrollbars.enabled” suchen und sie durch einen Doppelklick auf “true” setzen.

Der Sicherheit unter Linux dient eine verstärkte Linux-Sandbox, die den Zugriff auf das X-Window-System (X11) für Prozesse einschränkt, die Webinhalten ausgesetzt sind. Derzeit noch als nicht vollständig ausgewiesen ist der Support für die Web-MIDI-API. Die stellt die Verbindung zu und die Interaktion mit MIDI-Geräten (Musical Instrument Digital Interface) her. Die Entwickler schreiben dazu, dass die Implementierung noch einige Einschränkungen mitbringe, etwa das Fehlen einer Hot-Plug-Erkennung für Geräte. Dennoch sollte sie mit den meisten bestehenden Webseiten funktionieren. Um die API auf einer Webseite zu aktivieren sei ein standortspezifisches Add-on erforderlich, heißt es in den Ankündigungen zur Beta.

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