Firefox 43 veröffentlicht

Mozilla hat eine neue Version seines Browsers freigegeben. Die Änderungen halten sich dieses Mal in Grenzen und richten sich hauptsächlich an Entwickler.

Auf Wunsch zeigt das Adressfeld bei der Eingabe eines Suchbegriffs auch Suchvorschläge an. Die Vorschläge stammen dabei von der voreingestellten Suchmaschine. Dieses Verhalten lässt sich in den Einstellungen ein- beziehungsweise ausschalten.

Den Tracking-Schutz im privaten Surfmodus kann man jetzt in eine noch schärfere Gangart schalten, die zusätzliche Tracker blockiert. Allerdings läuft man damit Gefahr, dass einige Web-Anwendungen und Dienste nicht mehr korrekt funktionieren.

Add-ons akzeptiert die Version 43 nur noch mit einer gültigen Signatur. Diese sollen alle auf addons.mozilla.org verfügbaren Add-ons besitzen. Wer Add-ons aus anderen Quellen bezieht, muss auf eine Entwicklerversion von Firefox ausweichen.

Die weiteren Änderungen richten sich primär an (Web-)Entwickler. So bietet Firefox 43 beispielsweise eine verbesserte API für das Abspielen von M4V-Videos (über die Methode „HTMLMediaElement.canPlayType()“). Entwickler können darüber hinaus Prüfsummen für nachgeladene Ressourcen, wie etwa JavaScript-Bibliotheken hinterlegen. Firefox lädt die externen Ressourcen dann nur nach, wenn die hinterlegte Prüfsumme mit der für die Bibliothek vom Browser berechneten übereinstimmen (Subresource Integrity).

In den Entwicklertools markiert die Markup-Ansicht mit einem orangefarbenen Punkt alle Knoten, die von einer Pseudo-Klasse betroffen sind. Die WebIDE besitzt eine Sidebar-basierte Benutzeroberfläche, während der Animation Inspector jetzt Animationen in einer Zeitleiste darstellt. Darüber hinaus gab es einige neue Kleinigkeiten. Beispielsweise lässt sich die Eigenschaft „transform-origin“ auch auf SVG-Elemente anwenden. Der Single-Prozess-Modus ist bei NPAPI-Plugins ab sofort nicht mehr erlaubt.

Die eigentlich für diese Version geplante Umstellung auf das Toolkit GTK+3 mussten die Entwickler vorläufig verschieben. Sämtliche Neuerungen listen die Release Notes auf, wie immer gab es auch zahlreiche Fehlerkorrekturen.

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