Firefox 139.0 erlaubt mehr Einfluss auf neue Tabs

Firefox 145 wird dann keine 32-Bit-Linux-Unterstützung mehr bieten.

Firefox-Logo

Die neue Version von Mozillas Browser beschleunigt HTTP/3-Verbindungen, kann deutlich flexibler den Hintergrund von neuen Tabs tapezieren, übersetzt automatisch Seiten von Erweiterungen und offeriert eine experimentelle Link-Vorschau.

Den Hintergrund eines neu geöffneten Tabs kann der Browser jetzt in einer frei wählbaren Farbe streichen oder dort ein Foto von der Festplatte des Benutzers einblenden. Damit lässt sich Firefox weiter personalisieren. Den Hintergrund umgestalten dürfen allerdings nicht sämtliche Nutzer. Stattdessen schaltet Mozilla diese Funktion erst nach und nach frei. Wer nicht darauf warten möchte, muss in den Einstellungen unter „Firefox Labs“ den entsprechenden Schalter umlegen.

Firefox 139.0 übersetzt ab sofort automatisch die kompletten Seiten von Erweiterungen, deren URL mit „moz-extension://“ starten. Der Browser überträgt dann beispielsweise auch die Erfolgsmeldung ins Deutsche, die nach der Installation einer neuen Erweiterung erscheint. Laut Release Notes haben Nutzer diese Übersetzungsfunktion besonders häufig nachgefragt.

Fährt man mit der Maus über einen Link und drückt [Alt]+[Umschalt], zeigt Firefox 139.0 eine kleine Vorschau der dahinter wartenden Seite. Diese nützliche Funktion gilt allerdings noch als experimentell und muss explizit in den Einstellungen unter „Firefox Labs“ freigeschaltet werden.

Das Hochladen von Daten bei einer HTTP/3-Verbindung läuft deutlich flotter ab. Das gilt insbesondere bei wiederaufgenommenen Verbindungen (QUIC 0-RTT) sowie Verbindungen mit einer hohen Bandbreite und hohen Verzögerungen.

Aufgrund einer Änderung in Chrome kann Firefox aus dem Konkurrenten keine Passwörter mehr importieren. Chrome-Nutzer müssen daher bei einem Umstieg ihre Passwörter erst in eine CSV-Datei exportieren und diese dann in Firefox einlesen.

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