Mit FFmpeg 7.1 alias „Péter“ ist eine neue Hauptversion der Audio-/Video-Plattform erschienen. Als wichtiges Highlight der Version gilt, dass der VVC-Decoder, der in Version 7.0 als experimentell eingestuft wurde, nun gereift und optimiert als stabil deklariert wurde.
Der Codec beginne, bei den Standardisierungsgremien des Rundfunks an Boden zu gewinnen, berichtet das FFmpeg-Projekt. Zudem wurde Unterstützung für einen nativen AAC-USAC-Decoder (Teil des xHE-AAC-Kodierungssystems) hinzugefügt, das Format werde aufgrund seiner umfangreichen Metadaten zur Lautstärkenormalisierung allmählich von Streaming-Websites übernommen, heißt es weiter.
Zudem werde nun MV-HEVC-Dekodierung unterstützt. Dabei handle es sich um ein stereoskopisches Kodierungstool, das von neueren Telefonen und VR-Headsets ausgeliefert werde.
Die Entwickler haben in dieser Version die Unterstützung für Vulkan-Kodierung mit H264 und HEVC zusammengeführt. Dies ermögliche vollständig Vulkan-basierte Decode-Filter-Encode-Pipelines. Khronos habe angekündigt, dass die Unterstützung für AV1-Encoding auch bald für Vulkan kommen wird, und FFmpeg zielt darauf ab, Day-One-Unterstützung zu haben.
Die Entwickler empfehlen Benutzern, Distributoren und Systemintegratoren ein Upgrade.




