Die Release von Fedora 26 verschiebt sich eine Woche, einige Bugs blockieren momentan noch die Veröffentlichung der Beta-Version.
Nach einem Go/No-Go-Meeting haben die Entwickler laut Plattform- und Programm-Manager Jan Ku?ík beschlossen, die Beta-Version von Fedora 26 erst eine Woche später zu veröffentlichen. Das wird auch die Release der finalen Version um mindestens eine Woche nach hinten verschieben. Ursprünglich sollte Fedora am 20. Juni erscheinen, nun peilt das Projekt den 27. Juni an.
Schuld daran sein einige Blocker-Bugs, die schwer genug wiegen, um einer Veröffentlichung im Wege zu stehen. So fehlen unter anderem noch die Cloud-Base-Images, weil der Build-Prozess für Aarch64 scheitert und erkennt der Fedora-Installer Anaconda verschlüsselte Partitionen nicht in allen Fällen korrekt. Zudem stürzt die Gnome Shell beim ersten Anmelden und beim Einrichten reproduzierbar ab. Auf bestimmter Hardware (Allwinner), funktioniert die Konfigurationssoftware “initial-setup” nicht wie erhofft, auf den Plattformen “ppc64” und “ppc64le” scheitert der Upgrade-Prozess beim Cleanup.
Daneben gibt es aktuell noch vier weitere potenzielle Blocker-Bugs, bei denen noch nicht klar ist, ob sie tatsächlich Release-kritisch sind. Am 1. Juni soll dann ein weiteres Go/No-Go-Meeting stattfinden, das überprüft, ob die Block-Bugs weiterhin existieren oder neue hinzugekommen sind. Dann entscheiden die Entwickler über das weitere Vorgehen.





