Einem Änderungsvorschlag zufolge, soll das relativ neue Audio- und Video-Framework PipeWire bereits ab Fedora 34 das momentan genutzte PulseAudio und JACK ablösen. Da PipeWire zu PulseAudio kompatibel ist, würden alle Clients ohne Änderung wie bisher funktionieren. Für JACK würde ein Wrapper installiert, der alle Requests zur Bearbeitung an PipeWire umleiten würde. Aus historischen Gründen soll es auch ein ALSA-Plugin geben, dass seine Audiodaten direkt an PipeWire weitergibt.
Mit diesem Schritt soll die Zersplitterung in diverse Audio-Frameworks beendet werden. Für Desktop- und PRO-Audio-Anwendungen sind dann auch nicht mehr zwei verschiedene Dienste (heute PulseAudio und JACK) nötig. PipeWire, führt sein Erfinder, der Red-Hat-Entwickler Wim Taymans, ins Feld, sei außerdem performanter, sicherer und leichter wartbar.
Der Vorschlag befindet sich momentan allerdings noch in der Diskussion und es melden sich auch Gegenstimmen, die eine Verschiebung der Einführung fordern.





