Der deutsche E-Mail-Anbieter Mailbox.org hat seinem kostenpflichtigen Service neue Features spendiert. Dazu zählen das direkte bearbeiten von verschlüsselten Dokumente, Tabellen und Präsentationen im Online-Speicher und ein verbesserter Spamfilter.
Kunden, die den Mailbox.org Guard nutzen, seien ab sofort in der Lage, ihre verschlüsselt im Online-Speicher abgelegten Office-Dateien direkt und ohne zusätzliche Passworteingabe im Webbrowser zu editieren, teil Mailbox.org mit. Bislang sei der Umweg über eine Entschlüsselung und eine erneute Verschlüsselung nötig gewesen. Die Guard-Lösung greift, wie bei der Mail-Lösung, dabei auf den öffentlichen und privaten PGP-Schlüssel zu. Beide sind laut Auskunft von Mailbox.org in einer sicheren Umgebung auf den Mailbox.org-Servern in Berlin verwaltet, die von IT-Spezialisten administriert seien. Die Schlüssel seien durch ein nur dem Nutzer bekanntes Passwort geschützt. Mailbox.org bezeichnet die Guard-Technologie als hinreichend sicher und nicht als absolut sicher. Peer Heinlein, Gründer und Geschäftsführer von Mailbox.or sieht damit auch das Risiko minimiert, dass temporär angelegte, unverschlüsselte Dateiversionen auf der Festplatte bleiben oder Nutzer durch unnötig viele Arbeitsschritte sogar auf Verschlüsselung verzichten.
Mit einem Update des Spamfilters verspricht Mailbox.org eine Feinjustierung des Filters durch den Nutzer durch die Auswahl von Greylisting, Real Time Blacklists (RBL) und
SMTP-Plausibilitätscheck. Als Spam klassifizierte Nachrichten könne der Nutzer nun auch direkt abgewiesen oder in einen separaten Ordner verschieben. Als weitere Features sind eine Volltextsuche genannt und die Speicherung von E-Mails, die beim Abmelden noch nicht versendet oder gespeichert wurden, im Ordner „Entwürfe“. Das Update sei ab sofort aktiv und stehe in allen Tarifen ohne Zusatzkosten bereit, teil Mailbox.org mit.



