Facebook lizenziert Speichertool OOMD unter GPLv2

Facebook setzt als Betriebssystem in seinen Datacenters Linux ein. Mit der stetig wachsenden Infrastruktur ergaben sich dabei Probleme mit der Speicherverwaltung über die in Linux zum Einsatz kommende Lösung OOM, die Out-of-Memory-Vorfälle verhindern soll. Facebook hat mit OOMD nun eine Eigenentwicklung als freie Software veröffentlicht.

Das einige Prozesse auf den Systemen im Datacenter mehr Speicher anfordern als zur Verfügung steht, stellt ein Problem dar. Unter Linux ist der Out-of-Memory-Killer OOM zu Verhinderung dieser Probleme zuständig. Bei Facebook, so beschreibt es Entwickler Daniel Xu, sei durch die wachsende Infrastruktur das Problem der Speicherverwaltung mitgewachsen. Es seien bei Facebook inzwischen Systeme und Netzwerke unterschiedlicher Generationen im Einsatz. Das führe dazu, das bei neuen Software-Releases und Konfigurationsänderungen einige Systeme gut laufen, andere aber in die Speicherfalle OOM tappen.

Das von Facebook entwickelte OOMD soll dieses Problem bekämpfen. OOMD sei eine schnellere und belastbarere Lösung, die vorwiegend im Userspace arbeite. Zwei Kernkomponenten machen OOMD laut Xu aus: Pre-OOM-Hooks, die den jeweiligen OOM-Vorgang sichtbar machen, bevor der Workload bedrohlich werde. Ein Plugin-System erlaube die Definition von Policies, die jeden Workload auf den Hosts managen können. In seinem Blogbeitrag nennt Xu Details. OOMD ist bei Github zu finden.

Update: Das Tool hat Facebook veröffentlicht, nicht Google, wie im Kommentar richtig bemerkt wurde. Das ist im Vorspann korrigiert.

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1 Kommentar
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anonym
8 Jahre her

Ich verstehe nicht wieso Google das veröffentlicht haben soll, wenn es doch von Facebook entwickelt wurde… War der Autor vielleicht ein wenig verwirrt?

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