Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation und eine Sondierung zum künftigen Gesetz über digitale Fairness gestartet. Das Gesetz soll den Schutz und die digitale Fairness für Verbraucher stärken und gleichzeitig gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleisten.
Außerdem soll das Gesetz die Vorschriften für Unternehmen in der EU vereinfachen. Bürger, Behörden und Interessengruppen sind nun einladen, ihre Ideen einzubringen. Einsendeschluss für die Konsultation wie auch die Sondierung ist der 9. Oktober 2025
„Wir müssen weitere Maßnahmen ergreifen, um ein faires digitales Umfeld für alle Europäer zu gewährleisten – ein Umfeld, in dem die Regeln klar und einfach sind und wirksam durchgesetzt werden“, betonte Michael McGrath, EU-Kommissar für Demokratie, Justiz, Rechtsstaatlichkeit und Verbraucherschutz.
Ziel der Initiative ist es problematische Praktiken zu bekämpfen, wie beispielsweise:
- unlautere Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit Dark Patterns
- irreführende Werbung durch Influencer
- süchtig machendes Design digitaler Produkte
- unlautere Praktiken der Personalisierung.
Auch der Schutz Minderjähriger zählt dazu. Junge Menschen seien eine wichtige Verbrauchergruppe mit spezifischen Konsumgewohnheiten und oft Vorreiter bei der Nutzung neuer Technologien und digitaler Produkte, teilt die EU-Kommission mit. Das Gesetz für digitale Fairness will dem Schutz Minderjähriger im Internet besondere Aufmerksamkeit widmen.



