Erstmals mehr kritische Applikationen in der Cloud

Auf ihrem North American Cloud Foundry Summit in Philadelphia veröffentlichte die Cloud Foundry Foundation ihre jüngste Studie zum Stand der digitalen Transformation in Unternehmen.

Erstmals seit 2016 betrieben demnach mehr Unternehmen ihre geschäftskritischen Anwendungen in einer Cloud (51 Prozent), statt in herkömmlichen Umgebungen (45 Prozent). Laut den 501 Interviews der Studie mit IT-Profis und Führungskräften in 8 Regionen, nutzt nahezu die Hälfte der Befragten (48 Prozent) eine Kombination aus PaaS, Containern und Serverless. Dies entspricht einem Anstieg um 9 Prozent gegenüber der Multiplattform-Studie des Vorjahres. Ein Anstieg ist übergreifend in Unternehmen zu verzeichnen, die auf eine Kombination aller drei Technologien in verschiedenen Iterationen setzen: 72 Prozent nutzen PaaS und Container zusammen (plus 8 Prozent), 50 Prozent nutzen PaaS und Serverless zusammen (plus 7 Prozent), und 49 Prozent nutzen Container und Serverless zusammen (plus 7 Prozent).

In Unternehmen, die Container einsetzen oder evaluieren, hat die Zahl der eingesetzten Container stark zugenommen. Während im April 2018 34 Prozent der Organisationen 100 oder mehr Container im Einsatz hatten, waren es im Februar 2019 bereits 48 Prozent, ein Anstieg um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die überwiegende Anzahl der Befragten verstand dabei digitale Transformation als einen immerwährenden Prozess der Anpassung an neue Technologien, der auch seine Zeit braucht. Ein Drittel (34 Prozent) geht davon aus, dass sich ein Nutzen frühestens in 12 Monaten einstellen wird. Für mehr als die Hälfte (56 Prozent) der europäischen Unternehmen ist demgegenüber ein Nutzen bereits Realität, oder sie erwarten, dass sich ein Nutzen noch in diesem Monat einstellt.

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