Oracle hat einige Verbesserungsvorschläge (JEPs) veröffentlicht, die der Konzern wohl als Features für Java 9 umsetzen wird.
Laut Infoq.com sei das bisherige Set neuer Funktionen für Java 9 zwar überschaubar, man rechnet jedoch im Laufe der nächsten zwei Jahre mit weiteren Features.
Zu den bereits angekündigten Baustellen gehören Verbesserungen am API, das Prozesse des Betriebssystems verwaltet. Das bislang eingesetzte API ist beschränkt, weshalb Entwickler nicht selten auf nativen Code zurückgreifen müssen. Das optimierte API soll auch mit Prozessbäumen und Unterprozessen zurechtkommen und Prozesse nachvollziehbar kennzeichnen.
Ein neues Client-API unterstützt HTTP 2.0 und Websockets, es soll “HttpURLConnection” ersetzen. Das bisherige API sei veraltet und schwer zu pflegen. Die neue Version soll einfache Websocket-Handshakes ermöglichen, neue Sprachfeatures wie etwa Lambdas berücksichtigen und HTTPS sowie TLS unterstützen.
Ein JSON-API soll Java das Parsen und Generieren von JSON nach RFC 7159 beibringen, damit die Programmiersprache auch mit dieser “Lingua Franca” für Webdienste zurecht kommt.
Desweiteren soll ein unterteilter Code-Cache die Performance verbessern, indem er jeweils bestimmte Typen von Code aufnimmt und nicht wie bislang langfristig und kurzfristig gecachten Code vermischt. Verbessertes Contended Locking soll den parallelen Zugriff auf Objekte erleichtern. Eine Übersicht sämtlicher JEPs, die Java 9 betreffen, findet sich auf der Open-JDK-Website.





