Erste lizenzierte Bitcoin-Börse öffnet

Das Startup-Unternehmen Coinbase eröffnet “Lunar”, die erste Bitcoin-Börse unter Aufsicht der amerikanischen Finanzbehörden.

Bislang galt es als einer der größten Nachteile der digitalen Währung, dass es keine Börsen gab, an denen man sie gegen Dollar oder Euro eintauschen konnte. Ein erster Versuch mit der Bitcoin-Börse Mt. Gox mit Sitz in Tokio endete im vergangenen Jahr im Bankrott. Coinbase hat nun als erstes und bislang einziges Unternehmen die Erlaubnis der amerikanischen Finanzaufsicht bekommen, an einer eigenen Börse mit Bitcoins zu handeln. Dadurch genießen Bitcoin-Besitzer, die ihr Geld auf Coinbase-Konten lagern, Versicherungsschutz durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), den staatlichen Einlagensicherungsfond der USA.

Damit könnte es gelingen, das ramponierte Image der Digitalwährung aufzubessern, die in der Vergangenheit oft unter extremen Kursschwankungen litt: Im Januar 2015 war ein Bitcoin nur noch 185 Dollar wert, im Jahr zuvor waren es mehr als 1000 Dollar. Der Coinbase-Geschäftsführer Brian Armstrong hat jedenfalls ehrgeizige Ziele: „Unser Ziel ist es, die größte Bitcoin-Börse der Welt zu werden.“ Gegenwärtig verwaltet sein Unternehmen bereits Bitcoin-Konten von rund 2,1 Millionen Kunden in 19 europäischen Ländern.

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