Am Wochenende war der Amazon Web Service in den USA von einem großflächigen Ausfall betroffen, am Montag traf es Skype.
Wer glaubt, Vorkehrungen gegen ernste Systemausfälle seien unnötig, weil das ja doch nie passiere, der bekommt gerade wieder Stoff zum Nachdenken geliefert. Selbst hochmoderne und finanzkräftige Großprovider sind nicht gegen den Supergau gefeit. Am Wochenende fiel der Amazon Web Service aus und mit ihm die Dienste prominenter Kunden wie Netflix, Tinder und IMDb, außerdem die Amazon-eigenen Video- und Bücherseiten. Der Ausfall betraf mehrere Dienste in Amazons Rechenzentrum North Virginia US-EAST-1, dem ältesten, das Public-Cloud-Dienste anbietet. So standen CloudWatch (eine Monitoring-Plattform), Cognito (ein Dienst, der mobile Daten speichert ) oder DynamoDB (Amazons NoSQL-Datenbank) nicht mehr zur Verfügung.
Schon am nächsten Tag legte ein Netzwerkproblem Skype für 15 Stunden weltweit lahm, wie Microsoft in einem Blog berichtete . Nutzer (außer Anwender von Skype for Business) konnten sich nicht mehr einloggen und den Bildtelefoniedienst nicht verwenden.






>Nutzer (*außer Anwender von Skype for Business*) konnten sich nicht mehr einloggen und den Bildtelefoniedienst nicht verwenden.Warum macht mich das traurig und misstrauisch, wenn es nur eine bestimmte Gruppe betroffen hat1?