Erweiterter ARM-Support und NAT für IPv6, dazu eine ganze Reihe Verbesserungen und Fixes für Hardware wie das Raspberry Pi und andere SoCs. Allerdings dreht sich der ARM-Support im wesentlichen um Server- und PC-Hardware, weniger um mobile Geräte.
Es ging dann doch schneller als von vielen erwartet. Letzte Woche hatte Linus noch gezögert und einigermaßen grummelig den Release-Termin von Kernel 3.7 auf “kurz vor Weihnachten” verschoben (das Linux-Magazin berichtete), doch heute gab der Finne die stabile Version des Betriebssystemkerns frei.
Vor allem der ARM-Support für ein Vielzahl von Plattformen dürfte Entwickler freuen, die jetzt deutlich einfacher auch auf Server- und PC-Hardware mit ARM-CPUs und diversen SoCs arbeiten können.
Aufräumarbeiten
Man habe die Kswapd-Änderungen, die zuletzt Probleme verursachten und das Erscheinen des Kernels verhindert hatten, rückgängig gemacht, schreibt Torvalds in seiner Mail. Und der Release Candidate von letzter Woche habe ihm Zeit verschafft, einige andere “Aufräumarbeiten” vorzunehmen, die sonst bis in die nächste stabile Version herumgelegen wären. Außerdem beinhalte der Kernel einen SCSI-Treiber-Bugfix, einige Korrekturen für MIPS und SPARC. Unterstützung für NFS v4.1 (RFC 5661) und kryptografisch siginierte Kernelmodule ist ebenfalls umgesetzt.
Das Merge-Window wolle er bereits zur Wintersonnwende (am 21.12.) schließen, schreibt Torvalds — und selbst da sei er wohl schon “tief im Glühwein versunken”.



