EMC hat eine neue Version seines Enterprise Content Managementsystems (ECM) Documentum vorgestellt, die sich insbesondere durch bessere Kompatibilität mit Open-Source-Lösungen auszeichnet.
Die Version 7.3 von Dell EMC Documentum bietet eine zertifizierte Open-Source-Unterstützung – zum Beispiel für Linux-Systeme wie Ubuntu und CentOS oder die freie Datenbankplattform PostgreSQL. Der Wegfall von Lizenzgebühren für kommerzielle Datenbanksysteme – etwa von Oracle oder Microsoft – ist eine der Ursachen für die erreichnbare TCO-Reduktion. Überdies unterstützt Documentum 7.3 diverse Infrastructure-as-a-Service-Plattformen wie Amazon Web Services und Microsoft Azure, sodass Anwender jetzt über deutlich mehr Cloud-Storage-Optionen als bisher verfügen.
Documentum 7.3 lässt sich zusammen mit kompatiblen Komponenten zu mobilen, sofort einsatzbereiten Referenz-Image-Paketen zusammenschnüren. Dadurch verkürzt sich signifikant die Bereitstellungszeit für Upgrades oder Neuinstallationen. Neu in der Version 7.3 ist zudem der Container-Support für die Open-Source-Plattform Docker: Dank gemeinsamer Ressourcennutzung stellen Docker-Container wesentlich geringere Hardware-Ansprüche im Vergleich zu Bare-Metal-Virtualisierung oder virtuellen Maschinen. Auf diese Weise lässt sich die Performance vieler Documentum-Anwendungen ohne zusätzliche Hardwareinvestitionen spürbar verbessern. Nicht zuletzt vereinfacht ein neuer Hybrid Layer die Einbindung von Documentum-Repositorien in die Apps der ebenfalls neu vorgestellten Next-Generation-Content-Management-Plattform Dell EMC LEAP. Durch den Hybrid Layer entfällt die Notwendigkeit, die Inhalte für LEAP Apps aus lokalen Documentum-Anwendungen vorab in eine Cloud zu überführen.





