Elon Musks Klage gegen OpenAI nimmt erste juristische Hürde

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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US-Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers hat in dieser Woche die Klage Elon Musks gegen OpenAI wegen der angeblichen Aufgabe des ursprünglichen Unternehmenszwecks angenommen.

Damit hat Musk, einer der Mitgründer von OpenAI, der aber später aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, einen Etappensieg errungen. Musk streitet sich schon lange mit OpenAI und wirft ihm vor, seinen ursprünglichen Unternehmenszweck – der Entwicklung von KI zum Wohle der Menschheit – aufzugeben, indem es sich zu einem gewinnorientierten Konzern entwickelt habe, der nur dazu diene, die beiden anderen Mitgründer (Sam Altman und Greg Brockman) zu bereichern. Inzwischen hat Musk mit xAI eine eigene KI-Firma gegründet, die mit OpenAI direkt konkurriert.

In der Tat kam vier Jahre nach der Firmengründung OpenAI LP als gewinnorientierte Tochter hinzu. In diese neue Firma investierte unter anderem Microsoft hohe Beträge. Sie soll im Rahmen einer Transformation in eine Public Benefit Corporation (PBC) umgewandelt werden, die dann Gemeinwohl und Profitinteresse ausgleichen soll. Dagegen war die gemeinnützige Einrichtung, als die OpenAI 2015 gegründet wurde, ausschließlich dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtet.

Musk will mit dem Prozess gegen OpenAI eine Entschädigung in bisher nicht genannter Höhe erstreiten. OpenAI wiederum bezeichnet die Klage als haltlos und Musk als “frustrierten Konkurrenten, der einen Marktführer ausbremsen will”.

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