Noch ist ihre Verbreitung eher gering, aber Drohnen werden in der Landwirtschaft an Bedeutung gewinnen.
Sie versorgen den Acker punktgenau, vermessen Land und machen Luftbilder der Pflanzenbestände: Drohnen können für Landwirte geniale Helfer sein. Eingesetzt werden die unbemannten Luftfahrzeuge allerdings erst spärlich: Bislang nutzen 4 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe Drohnen. Weitere 4 Prozent planen und jeder Sechste (16 Prozent) diskutiert den Einsatz von Drohnen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unterstützt vom Deutschen Bauernverband (DBV) unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern. Lohnunternehmer arbeiten als Dienstleister für Landwirte – meist ohne eigene Fläche und ohne eigene Tiere.
Knapp jeder zweite Landwirt oder Lohnunternehmer (45 Prozent) erwartet den Durchbruch für die fliegenden Agrarhelfer bis 2030. Drohnen könnten zum Beispiel helfen, Rinder und Schafherden zu überwachen und zu hüten. Allerdings glauben auch 53 Prozent, dass Drohnen auch im Jahr 2030 noch eher wenig oder überhaupt nicht verbreitet sein werden.


