Wie auf dem Security and Risk Management Summit des Marktforschers Gartner in Dubai bekannt wurde, schätzt das Unternehmen, dass 2015 mehr als Dreiviertel aller mobilen Applikationen durch grundlegende Sicherheitschecks fallen würden.
Mehr als 75 Prozent der mobilen Applikationen sind demnach offen für Angriffe und verletzen Sicherheitsrichtlinien von Unternehmen. Wie Dionisio Zumerle, Principal Research Analyst bei Gartner ausführt, ist jedes Unternehmen verwundbar für Hackerangriffe, das sich dem mobilen Computing und Bring-you-own-Device-Strategien zuwendet, aber keine Methoden und Techniken für Sicherheitstests und Risikomanagement adaptiert. Die meisten Unternehmen seien unerfahren in Sachen mobiler Sicherheit und selbst da, wo es Sicherheitstests gäbe, würden die oft von Entwicklern erledigt, für die die Funktionalität der App im Vordergrund stünde. Außerdem müsste neben dem Client-Layer auf dem mobilen Gerät auch der >Server-Layer getestet werden.
Gartner sagt voraus, dass bis 2017 gut 75 Prozent aller Sicherheitsvorfälle bei mobilen Geräten auf Konfigurationsfehler zurückzuführen sein werden – und nicht etwa auf tiefgreifende technische Attacken. Ein klassischer Fall einer solchen Fehlkonfiguration sei die Verwendung von privaten Cloudspeichern für Firmendaten auf Smartphones und Tablets.




