Docker will weg von Ubuntu

In einem Statement auf der Webseite Hackernews erklärte Solomon Hykes, CTO von Docker, dass die Containerhersteller das offizielle Docker-Image von Ubuntu auf Alpine-Linux umstellen wollen.

Hykes reagierte damit auf den Beitrag eines anderen Users, der den Docker-Machern vorwarf, einen sinnlosen Einsatz von Betriebssystemen im Containerbereich zu befördern. Container-Images würden eben keine Betriebssysteme brauchen, Docker rufe aber diesen falschen Eindruck hervor.

Hykes widersprach: Auch andere Containerlösungen vor Docker hätten bereits als Mini-Server gedient. Womöglich sei der Einsatz von Distributionen in Docker unnötig, so Hykes, aber vor Docker hätten sich die Leute häufig mit der Dependency Hell und nicht-reproduzierbaren Images herumschlagen müssen.

Zudem sei es dank Docker möglich, abgespeckte Betriebssysteme einzusetzen, wie etwa Alpine Linux und so kleinere Container zu erhalten. Aus dieser Überlegung heraus habe man mit Natanael Copa den Gründer von Alpine Linux eingestellt, der nun das offizielle Image umstelle. Die Distribution verwendet die schlanke Musl Libc und Busybox, “apk” für das Paketmanagement und Open RC als Initsystem. Ansonsten legt sie einen Fokus auf Security, bringt einen mit Grsecurity/Pay gepatchten Kernel mit und verwendet Binaries mit Stack Smashing Protection.

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