Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Ulm hat ein neues Institut für Quantentechnologien eröffnet. Das Land Baden-Württemberg unterstütze das Vorhaben mit insgesamt 14,4 Millionen Euro, teilt das DLR mit.
Das DLR-Institut für Quantentechnologien soll Präzisionsinstrumente für Raumfahrtanwendungen auf der Basis von Quantentechnologien entwickeln. Das könnten Instrumente für die Satellitennavigation und -kommunikation sein, so das DLR. Dabei soll es eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie geben. Die Quantentechnologien seien in der Lage, physikalische Messgrößen mit bislang unerreichter Präzision zu erfassen, heißt es in der Mitteilung. Das sei auch bei Zukunftstechnologien wie dem autonomen Fahren wichtig..
Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) habe zudem bekannt gegeben, beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Initiative zur Entwicklung von deutschen Quantencomputern mit Partnern aus Industrie, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und Forschung zu unterstützen, so das DLR. Ziel sei es, einen deutschen Quantencomputer nebst Software und Anwendungen zu entwickeln.
“Mit der Eröffnung des Instituts für Quantentechnologien heben wir ein echtes Leuchtturmprojekt aus der Taufe und setzen einen Meilenstein für den Bau eines eigenen, wettbewerbsfähigen Quantencomputers in Deutschland. Und ich bin stolz, dass wir in Ulm Weltklasse-Wissenschaftler, innovative Unternehmen und aktive Netzwerke zusammenbringen, um im internationalen Wettbewerb eine führende Position einzunehmen“, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.




