Im Forschungszentrum Jülich ist mit dem Supercomputer JUWELS der derzeit schnellste deutsche Rechner eingeweiht worden. Mit mindestens 12 Petaflops Rechenleistung – das entspricht 12 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde – rangierte er in der letzten Top500-Liste weltweit auf Rang 23.
Der Rechner verfügt insgesamt über 122 448 CPU-Cores und läuft unter der Linux-Distribution CentOS 7. Er verwaltet ein IBM General Parallel Filesystem (GPFS) und ist mit Intel Compilern für Fortran und C/C++ ausgestattet. Die Cores verteilen sich auf 2271 Standard Compute Nodes, 240 Large Memory Compute Nodes, 48 Accelerated Compute Nodes, 4 Visualisation Nodes und 12 Login Nodes.
Der Supercomputer deckt ein breites Aufgabenspektrum ab. Hirn- und Klimaforschung, Medikamentenentwicklung oder Astronomie sind nur einige der Gebiete, in denen er eingesetzt werden wird.





