Lange hatten sich die Deutsche Telekom, Schwarz Digits, Ionos, SAP und Siemens darum bemüht, eine Allianz zu gründen und sich gemeinsam um den Bau einer von der EU mit bis zu 35 Prozent geförderten KI-Gigafactory zu bewerben. Nun haben sich die Partner zerstritten und getrennt.
Stattdessen wollen, wie das Handelsblatt berichtet, nun sowohl T-Systems als auch die Schwarz-Gruppe und Ionos mit bayerischen Partnern jeweils einzeln eine Bewerbung abgeben. Die beteiligten Unternehmen hatten sich nicht auf grundlegende Fragen einigen können: Wer sollte die Führungsrolle übernehmen? Wo sollte das Rechenzentrum gebaut werden? Was wäre sein Geschäftsmodell? So warb die Schwarz-Gruppe um einen Standort auf ihrem Campus in Lübbenau, wogegen T-Systems und andere eigene Optionen für Standorte ins Spiel brachten. Am Ende verhinderten die divergierenden Interessen eine Einigung.
Die Initiative der Europäischen Union zielte darauf ab, die gitale Souveränität Europas zu stärken und unabhängiger von amerikanischen und chinesischen Anbietern zu werden.





Das bedeutet nur, dass es jetzt eben ohne T-Systems umgesetzt wird, denn dieser Saftladen wird den Kürzeren ziehen. Erneut eine fatale Fehlentscheidung irgendeines dünkelhaften Managers des magenta Riesen.