In einem Positionspapier stellt der Digitalverband Bitkom deutschen Rechenzentren ein gutes Zeugnis aus: Sie seien sehr energieeffizient und gehörten zu den zuverlässigsten und vertrauenswürdigsten der Welt.
In deutschen Rechenzentren gäbe es, so der Bitkom, rund 130 000 direkt und 80 000 indirekte Vollzeit-Arbeitsplätze.
Die von funktionierenden Rechenzentren komplett abhängige Internetwirtschaft erziele alleine in Deutschland einen Umsatz von über 100 Milliarden Euro jährlich. Der größte Kostenfaktor seien die Stromkosten. Trotz einer hohen Energieeffizienz gäbe es beispielsweise bei der Nutzung von Abwärme noch Nachholbedarf. So seien in deutschen Rechenzentren 2018 rund 12 TWh Strom verbraucht und als Wärme abgegeben worden, ohne dass diese enorme Wärmemenge in nennenswertem Maße nachgenutzt wurde. Der Bitkom fordert hier, die Abwärmenutzung müsse “regulatorisch gefördert werden”.
Zudem tritt er dafür ein, Rechenzentren von der EEG-Umlage zu befreien, die einen deutschen Standortnachteil darstelle.





