Der amerikanische PC-Hersteller Dell möchte mit mehr Linux-zertifizierter Hardware Kundenwünschen entsprechen.
Rund eine Woche nach der Eröffnung seines Kundenforums Dell Ideastorm hat das Unternehmen auf die dort geäußerten Wünsche nach Linux und OpenOffice reagiert. Nach eigenen Angaben arbeitet Dell derzeit mit Novell zusammen, um die Business-Rechner Optiplex, Latitude-Notebooks und Precision-Workstations für dessen Linux-Produkte zertifizieren zu lassen.
Daneben betont der Computer-Hersteller, man wolle den Linux-Kunden möglichst freie Hand bei der Wahl der Linux-Distribution lassen. Daher arbeite man auch mit anderen Distributoren zusammen.
Wie Dells zukünftige Linux-Angebote aussehen werden, ist noch unklar. Derzeit bietet das Unternehmen Linux-interessierten Kunden unter dem Schlagwort “N-Series” Rechner ohne vorinstalliertes Windows, aber mit dem GPL-Betriebssystem FreeDOS an. Einzelne Produkte gibt es auch mit Linux, beispielsweise Precision-Workstations mit Red Hat Enterprise Linux Workstation 4.
Informationen zu zukünftigen Linux-Angeboten werden auf http://www.dell.com/linux zu finden sein. Daneben schreibt der hauseigene Linux-Architekt Matt Domsch gelegentlich in Dells Firmen-Blog.





