Debug-Service für Debian gestartet

Debian-Entwickler Sergio Durigan Junior hat mit Debuginfod.debian.net einen Service aufgesetzt, der das Debugging deutlich erleichtern soll.

Der Debuginfod-Server ermöglicht die Fehlersuche im Code, ohne dass dafür Debuginfo-Pakete installiert werden müssen, um Programme mittels GDB, Systemtap oder andere Tools zu checken. Stattdessen verbindet sich ein entsprechend konfiguriertes System mit dem Debuginfod-Server und lädt die nötigen Debugsymbole über HTTPS. Das mache den Debug-Prozess deutlich angenehmer für die Entwickler, so Sergio Durigan Junior in seiner Ankündigung auf der Mailingliste. Voraussetzung ist, dass das für das Debugging eingesetzte Tool Support für Debuginfod implementiert hat. Das Debuginfod-Projekt führt dazu eine Liste mit kompatiblen Tools.

Für Debian gilt laut Sergio Durigan Junior, dass für Debian Sid/Bullseye Unterstützung für Debuginfod für GDB, Efutils and Binutils vorhanden ist. Debian Buster brauche dagegen eventuell Backports. Bei Debian erhalten laut dem zuständigen Entwickler derzeit die Zweige, unstable, testing, testing-proposed-updates, stable, stable-backports, proposed-updates und experimental Debugsymbole über den neuen Service.

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