Debianer planen Systemd-Übergang

Debians technisches Komitee (CTTE) hat einen Übergangsplan für die Init-Maintainer vorgelegt, der dafür sorgen soll, dass neue und aktualisierte Systeme möglichst reibungslos auf Systemd umsteigen.

Auf der Debian-Devel-Announce-Liste bittet Don Armstrong im Auftrag des Komitees die Debian-Entwickler, die mit dem Übergang zu Systemd zu tun haben, verschiedene Dinge zu beachten.
So sollte Debian ein Fallback-Booteintrag für Nutzer erhalten, die Systemd noch nicht standardmäßig verwenden wollen. Auf diesem Wege ließe sich das System weiterhin mit Sysvinit nutzen. Zugleich regt das Komitee dazu an, Dokumentation für Debian-Nutzer zu schreiben, die nach Upgrades und bei Neuinstallationen weiterhin Sysvinit verwenden möchten.
Für Inittab-Konfigurationen, die Systemd nicht unterstützt, soll das System Warnung ausgeben. Zugleich ermutigt man die Systemd-Entwickler, Bugreports und Fixes für Probleme zu liefern, die mit Systemd zu tun haben. Auch rät das CTTE, die Erleichterungen wo möglich bereits in Jessie zu integrieren, das momentan als Release Candidate 1 vorliegt, um den Übergang so sanft wie möglich zu gestalten.

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Andreas G.
8 Jahre her

Gute Entscheidung. Vor allem das nicht sofort die Kompatibilität mit anderen Init Systemen gebrochen wird.Allerdings kommt das etwas spät. Immerhin steht Jessie schon quasi vor der Tür. Da wird kaum ein Paketbauer noch auf die schnelle seine Pakete umstricken.Aber soweit ich gesehen habe, haben sich die meisten sowieso noch nicht auf systemd eingeschossen. Es wird vieles von dem was systemd an Funktionen anbietet nicht genutzt. Bei den meisten Paketen ist immer noch ein Init Skript vorhanden das von systemd dann auch verwendet wird.Erst beim Nachfolger von Jessie wird man wohl die Auswirkungen der Umstellung auf system spüren. Dann fallen die… Mehr »

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