Noch bis zum 1. Oktober stimmen die Debian-Entwickler im Zuge einer General Resolution (GR) über inzwischen sechs Vorschläge ab, wie das Projekt in Zukunft mit unfreier Firmware umgehen soll.
Dabei sind alle Positionen vertreten. Sie reichen von der standardmäßigen Freischaltung des Non-Free-Repository in den offiziellen Debian-Medien bis zur kategorischen Ablehnung jeglicher nicht-freier Bestandteile, sowohl im Hauptarchiv wie im Installer, Live oder in der Cloud. Ein Vorschlag zielt sogar auf eine Änderung des Debian Social Contract ab, dessen Paragraf 1 mit dem Satz beginnt: “Debian wird zu 100 Prozent frei bleiben.” Russ Allbery schlägt dazu vor, an Paragraf 5 den Satz anzuhängen “Die offiziellen Debian-Medien können Firmware enthalten, die sonst nicht Teil des Debian-Systems ist, um die Verwendung von Debian mit Hardware zu ermöglichen, die solche Firmware benötigt.” Die restlichen Vorschläge sind im Wesentlichen graduelle Abstufungen der Extrempositionen.





