Debian nimmt ZFS als DKMS-Modul auf

Debian hat seit der Ankündigung seiner Pläne, das Dateisystem ZFS aufzunehmen, mit lizenzrechtlichen Problemen gekämpft. Nun steckt ZFS in Debian, allerdings als dynamisches Kernelmodul.

Die lizenzrechtlichen Probleme mit ZFS betreffen nicht nur Debian, auch Ubuntu wurde auf die nach Meinung der Software Freedom Conservancy und Richard Stallman, dem Präsidenten der FSF auf die rechtliche Situation hingewiesen. Es sei, so Stallman, nicht möglich, Binärpakete für ZFS auszuliefern, ohne damit ein so genanntes abgeleitetes Werk in Verbindung mit dem Linux-Kernel zu produzieren. Dies wiederum würde die komplette Lizenzierung unter der GPL bedeuten, was aber der Lizenz von ZFS entgegenstehe.

Debian hat sich, anders als Ubuntu, dazu entschieden, keine kompilierten Pakete für ZFS auszuliefern, sondern ein dynamisches Kernelmodul (DKMS), das der Nutzer selbst kompilieren muss. In der Ankündigung von Debian-Entwickler Petter Reinholdtsen wird noch um Hilfe beim DKMS-Paket gebeten. Ein Blogbeitrag erläutert die Einbindung von ZFS näher.

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