Debian kündigt Sources-Service an

Mit Debian 12.11 hat das Projekt ein weiteres Point-Release für Debian 12 alias Bookworm veröffentlicht.

Unter der URL sources.debian.org finden sich künftig die Quellen von Debian. Dank Webapplikation lassen sich die Quellcodes durchsuchen.

Debian-Entwickler Matthieu Caneil kündigt den Service auf der Debian-Mailingliste an. Die Möglichkeit, den Code zu durchsuchen und im Browser aufzurufen habe es zuvor schon gegeben. Er sei nun von sources.debian.net umgezogen auf die neue Adresse sources.debian.org. Im Unterschied zum Vorgänger sei der Code und die Anwendung nun auf der offiziellen Debian-Infrastruktur gehostet.

Der Debsources-Dienst zeigt die Debian-Sourcecode-Pakete im Web. Zur Verfügung stehen ein HTML-Interface und eine Json-API. Um aktuell zu bleiben verrichte ein Updater etwa viermal pro Tag seinen Dienst und entpacke und indiziere neue Pakete von sämtlichen Debian-Linux-Systemen. Einige Plugins sorgten für zusätzliche Features, etwa bei der Zählung der Codezeilen und bei den Größenangaben für die Pakete. Basis ist eine PostgreSQL-Datenbank, die wiederum einige Datawarehouse-Funktionen anbiete, etwa deine Liste von Dateiduplikaten. In der Ankündigung verlinkt Caneil die Json-API und leifert weitere Informationen mit.

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