Debian-Entwicklertreffen DebConf 2007 gestartet

Am Sonntag hat die diesjährige DebConf in Edinburgh, Schottland, begonnen. Noch bis zum 23. Juni wird die Debian-Entwicklergemeinde dort tagen.

Damit ist der Treffpunkt des achten Debian-Entwicklertreffens nach Bordeaux (2000 und 2001), Toronto (2002), Oslo (2003), Porto Alegre (2004), Espoo (2005) und Oaxtepec (2006) wieder eine europäische Stadt.

Die Teilnehmer nutzen die Möglichkeit, sich mit anderen Projektmitarbeitern aus der ganzen Welt über zukünftige Entwicklungen auszutauschen, daneben gibt es ein vielfältiges Vortrags- und Workshop-Programm.

Wie in den Vorjahren machte eine Hacking Session, das einwöchige DebCamp, den Anfang. Rund 150 Entwickler kamen zum Arbeitstreffen zusammen, um in aller Ruhe im Vorfeld der eigentlichen Konferenz an der freien Linux-Distribution zu arbeiten.

Am Samstag, einen Tag vor dem Start der offiziellen Konferenz, lud das Debian-Projekt zum so genannten DebianDay ein, um Interessierte über die Vorteile von freier Software und über Debian GNU/Linux aufzuklären. Eine Reihe von Vorträgen und einige Live-Demonstrationen zogen über 150 Besucher aus ganz Großbritannien an.

Neben Studenten und Wirtschaftsvertretern fand auch Patrick Harvie, Green-Party-Abgeordneter für die Glasgow-Region im Schottischen Parlament, den Weg nach Edinburgh, um über die Vorteile von freier Software und von offenen Standards für den Öffentlichen Sektor zu reden. Steve McIntyre, einer der Organisatoren, zeigte sich erfreut: “Das Feedback der zahlreichen Besucher ist durchweg positiv, und wir freuen uns, dass das Interesse so groß ist.”

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