Datenkonsolidierung "Linux only"

Die Unternehmen Emulex, LSI, Oracle und Seagate haben eine gemeinsame Initiative zur Datenspeicherung unter Linux mit dem Titel "Data Integrity Initiative" (DII) angekündigt.

In einer Presseerklärung anlässlich der Messe Storage Networking World in San Diego erklären die vier Unternehmen Ihre Absicht, einen einheitlichen Standard für Datensicherheit im Unternehmen zu schaffen.

Von der Applikation bis hin zum Storage Network soll ein neues Software-Tool die Sicherheit von Daten einheitlich prüfen und überwachen. SAN-Karten von Emulex, Standard-Arrays von LSI Logic und Festplatten von Seagate sollen auf der Grundlage dieses neuen Standards die Datenströme mit Meta-Daten gegenchecken, die von einer Oracle-Datenbank produziert werden.

Als Basis soll der T10 DIF-Standard (Data Integrity Field) dienen. Die Definition wurde von dem internationalen Ausschuss für Information Technology Standards (INCITS) entwickelt, zu dem neben anderen der Hardware-Hersteller Seagate gehört. Wenn es nach dem Willen von Oracle geht, soll das unternehmenseigene Hardware Assisted Resilient Data (HARD)-Programm als weitere Grundlage dienen. “Dadurch, dass wir DII-Technologie in den Linux-Kernel implementieren, können Applikationen und Kernel-Subsysteme auf diese wesentlichen Merkmale zur Datenintegration zugreifen”, sagt Wim Coekarts, Oracles Vizepräsident für Linux-Technologie.

Bliebe es bei dieser Grundlage, wären Windows-Systeme von dem DII-Standard ausgeschlossen. Da die ersten Ergebnisse der Absichtserklärung erst für 2008 erwartet werden, kann sich bis dahin noch einiges ändern. Zunächst hoffen die vier Gründerunternehmen auf die Beteiligung von weiteren Firmen an der Initiative.

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