Das von den Entwicklern von Apache Spark gegründete Unternehmen Databricks hat den auf die Zuverlässigkeit von Daten in Data Lakes spezialisierten Storage-Layer Delta Lake in die Obhut der Linux Foundation gegeben.
Delta Lake meistert eines der Probleme der großen, unstrukturierten und in allen Formaten vorliegenden Datenmengen der sogenannten Data Lakes, es trägt dazu bei, dass der Data Lake frei von korrupten und nicht konformen Daten ist. Das geschieht, indem Delta Lake die Transaktionen ACID-konform macht, gleichzeitiges Lesen und Schreiben ermöglicht und in der Lage ist Schemas durchzusetzen. Delta Lake sei bei Tausenden von Organisationen im Einsatz und verfüge über ein florierendes Ökosystem von Unterstützern, darunter Intel, Alibaba und Booz Allen Hamilton, teilt Databricks mit.

Ali Ghodsi , CEO und Mitbegründer von Databricks.
Die Linux Foundation soll Delta Lake nun hosten, heißt es in der Mitteilung. Ali Ghodsi , CEO und Mitbegründer von Databricks sagte: “Um die Datenherausforderungen von Unternehmen zu bewältigen, wollen wir sicherstellen, dass dieses Projekt Open Source in der wahrsten Form ist. Durch die Stärke der Linux Foundation Community und die Beiträge sind wir zuversichtlich, dass Delta Lake schnell zum Standard für die Datenspeicherung in Data Lakes werden wird.”
Michael Dolan, VP of Strategic Programs bei der Linux Foundation kommentierte: “Delta Lake unter das neutrale Haus der Linux Foundation zu bringen, wird der vom Projekt abhängigen Open-Source-Community helfen, die Technologie zu entwickeln, die sich mit der Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen sowohl vor Ort als auch in der Cloud befasst.”





Über Booz Allen Hamilton hat Edward Snowden bei der NSA gearbeitet. Mit großen Datenmengen kennt sich dieses Unternehmen daher perfekt aus.