Das Ende von Google Code

Google stellt sein Code-Repository Google Code ein, erklärt die Gründe und informiert die Projekte, die ihre Software dort hosten, über ihre Optionen.

In einem Blogbeitrag kündigt Googles Open-Source-Chef Chris DiBona das Ende des Quellcode-Repository Google Code an. Als der Dienst 2006 startete, sei die Zahl der Code-Repositories überschaubar gewesen, erklärt Google. Heute gebe es mit Bitbucket und Github wesentlich besser funktionierende Code-Hoster, Google selbst habe bereits zahlreiche Projekte dorthin migriert.

Am Ende habe es nur noch wenige Projekte auf Google Code gegeben und man habe mit Spam und Missbrauch gekämpft. Die Analyse habe gezeigt, dass niemand mehr das Projekt brauche. Seit dem 12. März lassen sich deshalb keine neuen Projekte mehr anlegen, am 24. August soll die Seite in den Read-only-Modus gehen und am 25. Januar 2016 schließt sie endgültig die Pforten.

Die Ankündigung bietet zugleich Links zu Migrationstools für die noch auf Google Code gehosteten Projekte an, etwa “export-to-github”. Für bestimmte Projekte wie Android und Chrome werde man Git und Gerrit allerdings weiter betreuen, auch die Mirrors von Projekten wie Eclipse und Kernel.org bleiben bestehen.

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