Cyberattacken meist Insider-Sache

60 Prozent aller Cyber-Attacken weltweit werden von Personen ausgeführt, die eine Zugriffsberechtigung zum angegriffenen IT-System besitzen, darauf weist die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) hin.

Die Initiative sieht deshalb die Zugangsverwaltung als größte Sicherheitslücke in Unternehmen. Die NIFIS beruft sich auf Zahlen des Statistik-Portal Statista aus dem jahr 2015, laut denen rund 60 Prozent der Cyber-Angriffe wahlweise durch Angestellte des Unternehmens oder Externe mit Systemzugriff erfolgten.

Bei den Angriffen gibt es weitere Unterscheidungen, in 16 Prozent der Fälle sei der Angriff aus Versehen erfolgt, weil eine Nutzer ihre Berechtigungen missverstehen oder aber die Berechtigungen falsch gesetzt gewesen seien.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Niels Dettenbach
8 Jahre her

Etwas anderes hätte mich auch gewundert, da der Aufwand als “Outsider” gezielt ein bestimmtes Netz anzugreifen im Mittel recht hoch bis unmöglich sein kann, während es für “Insider” oft wesentlich “einfacher” ist. Dem gegenüber dürften die auf Breite angelegten Angriffsversuche stehen, die über viele Netze hinweg nach bestimmten Sicherheitslöchern stöbern, ohne auch nur eine besondere Beziehung zum exploitierten Opfer zu haben.

Nach oben