Cyberagentur fördert mobiles Quantencomputing

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) mit Sitz in Halle (Saale) hat mit drei internationalen Konsortien Verträge in Höhe von zusammen mehr als 35 Millionen Euro abgeschlossen, die das Ziel haben, mobile Quantencomputer zu entwickeln.

Die drei internationalen Technologieunternehmen bzw. -konsortien, neQxt GmbH, Oxford Ionics Limited zusammen mit Infineon Technologies AG, sowie Quantum Brilliance GmbH zusammen mit Parity Quantum Computing GmbH, konnten sich in der Ausschreibung der größten Forschungsfinanzierung der Cyberagentur mit ihren innovativen Konzepten durchsetzen.

Das Forschungsziel des Projekts “Mobiler Quantencomputer – Quantenprozessoren für den mobilen Einsatz in Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen” ist es, die Miniaturisierung bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit von Quantencomputern und der notwendigen Peripherie voranzutreiben. Der Aufbau und der Funktionsnachweis eines reproduzierbaren und programmierbaren mobilen Quantencomputers wurden als Projektergebnis festgeschrieben. Ein solcher mobiler Quantencomputer soll kompakt, leicht, energieeffizient und robust gegenüber sich ändernden Umgebungsbedingungen sein, um den Einsatz in Sicherheits- und Verteidigungsszenarien zu ermöglichen. Dr. Roman Bansen, Leiter Quantentechnologien bei der Cyberagentur, erläutert: “Mobile Systeme sind besonders für Sicherheits- und Verteidigungsszenarien von großer Bedeutung, da sie unabhängig von einer Datenanbindung an stationäre Rechenzentren operieren können. Dies ist speziell in Krisen- oder Verteidigungsfällen essenziell. Gleichzeitig bieten mobile Quantencomputer potenziell auch für zivile Anwendungen erhebliche Vorteile.”

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